Zum Hauptinhalt springen
Hilfsnodes

Utility

Der Bereich Utility bündelt Hilfsnodes, die keine Datenquelle anbinden, sondern bestehende Flows ergänzen: Adressen und Koordinaten übersetzen, Datenpunkte Gebieten zuordnen, IoT-Payloads in Device-Entitäten überführen und MQTT-Nachrichten zum Testen aufzeichnen. Alle Nodes stammen aus dem Paket @htag/node-red-contrib-hypertegrity-utility.

Paket
@htag/node-red-contrib-hypertegrity-utility
Version
0.3.1
Nodes
4
Lizenz
EUPL-1.2

Enthaltene Nodes​

geocoder

Geocoder

Löst Koordinaten zu Adressen und Adressen zu Koordinaten über Nominatim auf, mit Ratenlimit und Cache.

Node öffnen
location-group

Location Group

Prüft Punkte gegen Gebietspolygone aus OpenStreetMap und reichert Nachrichten mit dem Gruppennamen an oder filtert sie.

Node öffnen
device-info

Device Info

Wandelt TTN/TTI- oder beliebige IoT-Payloads in NGSI-LD-Entitäten vom Typ Device um.

Node öffnen
mqtt-debug-in

MQTT Debug

MQTT-Eingang mit Historien-Puffer, manueller und zeitgesteuerter Wiedergabe sowie Proxy-Unterstützung.

Node öffnen

Installation​

npm install @htag/node-red-contrib-hypertegrity-utility

Alternativ installieren Sie das Paket im Node-RED-Editor über Menü → Palette verwalten → Installieren und suchen nach hypertegrity-utility. Voraussetzung sind Node-RED ab Version 4.0.5 und Node.js ab Version 20.18. Geocoder, Location Group und Device Info erscheinen in der Palette in der Kategorie Helper Nodes, MQTT Debug in der Kategorie Data Connectors.

Gemeinsame Hinweise​

  • Abhängigkeiten: Das Paket installiert axios (HTTP-Anfragen an Nominatim), mqtt, is-utf8 und https-proxy-agent (MQTT Debug) sowie @turf/boolean-point-in-polygon (Location Group) mit.
  • Nominatim-Nutzung: Geocoder und Location Group nutzen den öffentlichen Nominatim-Dienst von OpenStreetMap. Dessen Nutzungsrichtlinie erlaubt maximal eine Anfrage pro Sekunde und verlangt einen anwendungsspezifischen User-Agent. Der Geocoder hält das im Betrieb ein; beim Location-Group-Node betrifft Nominatim nur die Gebietssuche im Editor. Für größere Datenmengen empfiehlt sich eine eigene Nominatim-Instanz, die im Geocoder als Endpunkt eintragbar ist.
  • Proxy: Nur MQTT Debug wertet Proxy-Umgebungsvariablen aus (all_proxy, mqtt_proxy, mqtts_proxy, bei NR_PROXY_MODE=legacy auch http_proxy). Die Nominatim-Anfragen der übrigen Nodes besitzen keine eigene Proxy-Einstellung.
  • Admin-Endpunkte: Die Nodes stellen Hilfsendpunkte für den Editor bereit (Testabfragen, erkannte DeviceIDs, Cache leeren, Wiedergabe). Betreiben Sie den Node-RED-Editor nur mit aktivierter Anmeldung (adminAuth in settings.js) und nicht öffentlich erreichbar.
  • Kontextspeicher: Device Info (erkannte DeviceIDs) und MQTT Debug (Historien-Puffer) legen Daten im Node- beziehungsweise globalen Kontext ab. Damit diese einen Neustart überstehen, muss in settings.js ein persistenter Kontextspeicher konfiguriert sein.
  • Datenschutz: Adressen, genaue Koordinaten, Gerätekennungen, Kontaktdaten und aufgezeichnete MQTT-Nachrichten können personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO sein. Geokodierung über den öffentlichen Nominatim-Dienst übermittelt Orte an einen Dritten. Prüfen Sie je Node, welche Daten verarbeitet, gespeichert oder an einen Context Broker weitergegeben werden, und beachten Sie die Datenschutzhinweise auf den einzelnen Node-Seiten.
  • Einheiten: Alle Nodes arbeiten mit Dezimalgrad (WGS 84) und der GeoJSON-Reihenfolge [Längengrad, Breitengrad]; Signalwerte in dBm und dB.